Was gehört in die Dokumentation?
- Datum und km-Stand: Der zeitliche Anker jeder Reparatur.
- Bauteil und Arbeit: Was wurde getauscht, eingestellt, repariert — und von wem (selbst / Werkstatt)?
- Teile: Hersteller und Modell des Ersatzteils, wenn bekannt.
- Kosten: Material und Arbeitslohn — getrennt, wenn möglich.
- Belege: Rechnungen und Quittungen zusätzlich aufbewahren.
Wofür sich das lohnt
| Anlass | Nutzen |
|---|---|
| Garantie / Gewährleistung | Nachweis, dass Mängel nicht durch Vernachlässigung entstanden |
| Wiederverkauf | Lückenlose Historie schafft Vertrauen — und oft einen besseren Preis |
| Kostenkontrolle | Summen zeigen, ob sich das Rad noch lohnt oder ein Neukauf sinnvoller ist |
| Muster erkennen | Wiederkehrende Defekte deuten auf Grundprobleme (z. B. falsche Teilewahl) |
Aufbewahrung
- Die Reparatur-Historie als laufendes Verzeichnis führen.
- Rechnungen als Foto oder Scan in einem Ordner sammeln — nach Datum sortiert.
- Beim Verkauf: Historie als PDF ausdrucken und dem Käufer mitgeben.
Regel: Eintragen am Tag der Reparatur — nicht „später". Später wird nie.
Ehrliche Grenze: Diese Seite hilft bei Organisation und Dokumentation — Intervalle planen, Reparaturen festhalten, Verschleiß beobachten. Sie enthält keine Reparaturanleitungen für sicherheitskritische Bauteile (Bremsen, Gabel, Rahmen, Laufräder). Solche Arbeiten gehören in eine Fachwerkstatt. Technische Details stehen in den Anleitungen der Komponentenhersteller (z. B. Shimano, SRAM) und deines Fahrradherstellers.
